Die Homöopathischen Arzneien

Die in der Homöopathie verwendeten Arzneimittel (mehr als 2000) werden aus vielfältigen Ausgangssubstanzen hergestellt. Sie stammen großteils aus der Natur (Pflanzen, Tierreich, Mineralien). Andererseits werden sie auch aus krankheitserregenden Substanzen hergestellt (Nosoden) oder aus der Chemie und Pharmakologie. Letztendlich kann alles herangezogen und auf dessen Wirksphäre geprüft werden.

 

Die homöopathischen Arzneien sind in erster Linie als Globuli oder Lösung erhältlich.

 

Damit sie ihre volle Wirksamkeit entfalten, werden homöopathische Arzneimittel mit bestimmten, klar definierten Verfahren hergestellt. Sehr wichtige Schritte sind dabei die Verreibung mit Milchzucker oder die Verschüttelung mit einem Wasser-Alkohol-Gemisch. Durch diesen physikalischen Prozeß werdem die Arzneien aufgeschlüsselt und für die homöopathische Behandlung verfügbar gemacht. Die C -Potenzen ("C" für centesimal) werden im Verhältnis 1:100 verdünnt, die D-Potenzen ("D" für dezimal) 1:10 und die Q-Potenzen /LM-Potenzen ("Q" für Quintquaginta milium) 1: 50 000. Die Zahl hinter dem Buchstaben gibt die Anzahl der Potenzierungsschritte an.

 

Ab einer C12 ist kein Molekül (kleinste Einheit einer chemischen Verbindung) der Ausgangssubstanz im homöopathischen Arzneimittel vorhanden. Jedoch ist durch den speziellen Herstellungsprozess noch Information in der Trägersubstanz gespeichert. Man könnte es mit einer Diskette vergleichen: Wenn wir diese chemisch untersuchen, dann findet man Eisenoxid und Vinyl. Das bringt uns im Alltag nicht viel. Wenn wir sie aber in einen Computer schieben, dann kann da unglaublich viel Information darauf zu lesen sein.

In Studien im Labor konnte man feststellen, daß nach einer Ähnlichkeit verschriebener homöopathischer Arzneien, die Anzahl der Reparaturenzyme der Zellen am meisten steigern konnten. (van Wijk und Wiegant 1997,2006)