Komplementär vs. Alternativ

Die Homöopathie ist je nach Krankheitsbild, Schwere der Erkrankung und Wunsch des Patienten komplementär neben der Schulmedizin oder auch als Alternativ dazu einsetzbar. Das Schöne ist, es gibt kein Interaktionsrisiko zwischen der Homöopathie und chemischen Medikamenten, sodaß die Homöopathie mit jedem chemischen Medikament ohne dessen Wirkung zu beeinflußen kombiniert werden kann.

 

Einige der psychischen Krankheiten wie Persönlichkeitsstörungen, Suchterkrankungen oder Posttraumatische Belastungsstörungen haben nur wenige bzw. keine Psychopharmaka, die zur Behandlung zugelassen sind. Hier verwende ich zur medikamentösen Behandlung häufig ausschließlich die Homöopathie.

 

Bei Erkrankungen wie z.B. Schizophrenie, bipolare Störungen (=Manisch-depressiv), schweren Depressionen, Angsterkankungen empfehle ich die Homöopathie neben der Therapie mit Psychopharmaka (Antidepressiv, Neuroleptika etc.). In fast allen Fällen lindern die Psychopharmaka die Beschwerden, aber es gibt auch noch eine Menge Beschwerden unter denen die Patienten trotz Therapie mit Psychopharmaka leiden. Hier ist das erste Ziel, welches ich empfehle, die Symptome mittels der homöopathischen Therapie zu verbessern. Erst wenn eine deutliche und langanhaltende Symptomenbesserung stattgefunden hat, können die Psychopharmaka probiert werden zu reduzieren.